Mit acht Jahrzehnten Eishockeygeschichte gehören die Krefeld Pinguine zu den prägendsten Traditionsvereinen im deutschen Eishockey. Seit der Gründung des Krefelder EV im Jahr 1936 steht der Standort für Leidenschaft, emotionale Derbys und eine tief verwurzelte Fankultur. Nach der Meisterschaft im Jahre 1952 musste man in der Seidenstadt bis zum 21. April 2003 warten, ehe im entscheidenden fünften Finalspiel gegen die Kölner Haie mit einen 3:1 Sieg und einen 3:2 Endstand der Serie eine Meisterschaft gefeiert wurde, die noch heute in Krefeld unvergessen ist.
Nach dem bitteren Abstieg aus der DEL im Jahr 2022 verfolgte die Mannschaft ein klar definiertes Ziel: die Rückkehr in das Oberhaus des deutschen Eishockeys. In der DEL2 traten die Pinguine als eines der Top-Teams an und setzten auf eine Mischung aus erfahrener Führungsstärke, internationaler Klasse und hungrigen Nachwuchstalenten aus dem eigenen KEV-Nachwuchs, das Ergebnis – der Wiederaufstieg unter Mithilfe des in Bremerhaven zur Legende gewordenen Thomas Popiesch, der am Freitag mit Sicherheit auch emotional berührt an den Wilhelm-Kaisen-Platz zurückkehren wird.
Mannschaftsaufstellung:
Tor: Felic Bick, Ole Blumenkamp, Juha Jatkola, Julius Schulte; Verteidigung: Erik Buschmann, Zack Dybowski, Max Gildon, Carl Konze, Mick Köhler, Oliver Mebus, Stuart Percy, Davis Vandame; Sturm: Danial Bruch, Philip Gogula, Kuca Hauf, Tanner Kero, Macel Müller, Roope Mäkitalo, Max Newton, Adam Payerl, Yannick Proske, Mathew Santos, Tim Schütz, C.J. Suess, Kevin Wall, Alexander Weiß, Mark Zengerle Trainer: Thomas Popiesch, Asst. Coach: Thomas Dolak


